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Aktuelles aus dem Forum Ebnet

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FORUM EBNET Kandidatenliste für die Ortschaftsratswahlen am 26. Mai 2019

Nr.

Name, Vorname

Beruf

Geburtsjahr

1

Schramm, Beate

Diplom-Pädagogin, Erwachsenenbildung

1959

2

Hoferichter, Gabriele

Altenpflegehelferin

1962

3

Lucht, Susanne

Physiotherapeutin

1971

4

Büssemeier, Guido

Chor- und Orchestermanager

1961

5

Erler, Karin

Architektin

1962

6

Dierdorf, Gabi

Dipl.-Ing., freie Architektin

1962

7

Rump, Frauke

Hausfrau

1966

8

Malkmus, Frederik

Industriemeister

1991

9

Jübermann, Felicia

Kulturmanagerin

1979

10

Schmitz-Rothfuß, Annabel

Oberstudienrätin

1965

11

Ebel, Matthias

Diplom-Geologe

1965

12

von Gayling-Westphal, Nikolaus

Land- und Forstwirt

1942

Baugebiet Hornbuehl Ost

Der Ebneter Ortschaftsrat ist nicht nur skeptisch, wie es in der BZ ausgedrückt wurde - die Mehrheit des Rates konnte vom vorliegenden Plankonzept absolut nicht überzeugt werden. Wertvolle Landwirtschafts- und Reserveflächen dem überhitzten Immobilienmarkt zum Zwecke der Gewinnoptimierung preis zu geben – darin sieht die Forum-Fraktion keinen Sinn. Seit März 2016 hat sich die Zahl der im Plangebiet zu realisierenden Wohnungen massiv erhöht: von anfänglich 40 auf 70 und nun 120 Wohnungen. Dies stellt eine in Ebnet noch nie da gewesenen Dichte dar, angepriesen mit dem Argument, dass die bereits umgesetzte Planung Hornbühl ähnlich dicht bebaut wäre. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Geschossflächenzahl ist im Bebauungsplan des bereits größtenteils umgesetzten Baugebiets Hornbühl-Kreuzäcker um ca. 25% niedriger.

Bei der von Gemeinderat und Stadtplanungsamt angestrebten Dichte muss nach unserem Dafürhalten höchste Ansprüche an städtebauliche Qualität gestellt werden. Wir plädieren daher weiterhin für die Erarbeitung von Gestaltungsmodellen an Hand eines Wettbewerbs. Stattdessen wurde den Ortschaftsräten, die Kraft Ihres Mandats die Verantwortung zu übernehmen haben, ein Plan mit eindimensionalen grau-in-grau-Visualisierungen vorgelegt.

Wir Ortschaftsrätinnen vom Forum Ebnet fordern mindestens eine Weiterbearbeitung an Hand eines maßstäblichen Modells, eine Überprüfung der Dichte und ein umsetzbares Konzept für die notwendige Erweiterung der bestehenden Infrastrukturstruktureinrichtungen, insbesondere der Grundschule mit Schulkindbetreuung. Der zusätzliche Bedarf an jeweils einer Kindergartengruppe für Unterdreijährige und Überdreijährige wurde bereits vom Stadtplanungsamt defniert. Unsere steten Nachfragen bezüglich entsprechenden Erweiterungsplanungen für die Grundschule wurden bisher nicht beantwortet.



Der Stadtrand von Ebnet ist einmalig in seiner Qualität als Naherholungsbereich und soll mit dieser Bebauung geschlossen werden. Eine der wenigen noch verbliebenen Reservefächen, dazu noch wertvolles Ackerland, wird überplant. Die Bevölkerung Ebnets würde mit dieser Maßnahme um mehr als 10% wachsen – das alles ist uns Räten sehr bewusst. Wir sind ganz sicher keine notorischen Bremser und Verhinderer, wie es da und dort – auch beim Stadtplanungsamt – anklingt, sondern nehmen unsere Verantwortung unserem Auftrag gemäß ernst.


Gemeinsame Presseerklärung von Forum Ebnet und Freie-Wähler-Ebnet e.V.


Bezug: BZ vom 21.01.2017: Bauausschuss befürwortet Hornbühl-Ost


Ortsvorsteher Bernhard Sänger kritisiert bisherigen Widerstand des Ortschaftsrats


Mit Befremden mussten wir aus der Badischen Zeitung zur Kenntnis nehmen, dass Ortsvorsteher Bernhard Sänger die Beschlusslage des Ortschaftsrats kritisiert und zudem im Bauausschuss erklärt, dass er sich „wünsche, dass der Gemeinderat dem Baugebiet zustimmt.“ Dieses Verhalten ist alles andere als im Sinne der Ortschaftsverfassung, aus der sich konkludent zwingend ergibt, dass der Ortsvorsteher in den städtischen Gremien die Beschlüsse des Ortschaftsrats zu vertreten hat. Der Sache dienlich wäre gewesen, im Bauausschluss darüber zu verhandeln, warum in zwei Ortschaftsratssitzungen keine unserer Ortschaftsrätinnen und keiner unserer Ortschaftsräte der Vorgehensweise des Stadtplanungsamts zustimmen konnten. Die jetzt angestrebte Anzahl von Wohneinheiten und die draus resultierenden Geschossflächenzahl und Gebäudehöhe ist für dieses Baugebiet im Übergang zur einzigartigen Kulturlandschaft des Dreisamtals unverantwortlich überdimensioniert. Unserer Forderung nach einem städtebaulichen Wettbewerb zur Planungsoptimierung wurde nicht Rechnung getragen. Gutachten zu den Auswirkungen der Bebauung auf den Grundwasserstand und das Klima im Hinblick auf den Höllentäler liegen nach wie vor nicht vor. Keine definitive Antwort haben wir bisher darauf bekommen, wie bei der Bebauung von Hornbühl-Ost die infrastrukturellen Erfordernisse im Hinblick auf zusätzlichen Schulraumbedarf und Kindergartenplätze gemeistert werden sollen. Wir hoffen nun, dass im Rahmen der jetzt laufenden Öffentlichkeitsbeteiligung zum Flächennutzungsplanänderungsverfahrens und der für den Frühsommer vorgesehenen Offenlage des Bebauungsplanentwurfs viele Bürgerinnen und Bürger unmittelbar ihre Bedenken einbringen.


Hermann-Josef Wolf

Fraktionsvorsitzender der Freien-Wähler-Ebnet e.V.

Tel.: 0761/62496

Beate Schramm

Fraktionsvorsitzende von Forum Ebnet und stellvertretende Ortsvorsteherin

Tel.: 0761/65907



Funkturm

Wir sind gegen das Aufstellen eines 52 Meter hohen Funkmastes an den geplanten Standorten mitten im Dreisamtal / Wasserschutzgebiet am Rande Ebnets




Begründung:


Das Aufstellen eines Funkturms birgt Gefahren für unser Trinkwasser im Wasserschutzgebiet
Elektromagnetische Strahlenbelastung durch einen Funkturm kann nach verschiedenen Studien zur Missbildung von Kälbern der in der Nähe weidenden Kühe führen.
Ein Mast dieser Höhe (52m) wird das Landschaftsbild Dreisamtal erheblich beeinflussen.
Matthias Hampe, Professor für elektromagnetische Verträglichkeit an der Ostfalia Hochschule in Niedersachsen, hat 2015 in 63 deutschen Städten, dabei auch Freiburg, die Strahlenbelastung gemessen. Freiburg-Ebnet gehört danach bereits heute zu den Bereichen mit einer mittleren Belastung. Durch den geplanten Funkturm mit Anlagen dreier großer Mobilfunkanbieter (u.a. mit 6 LTE-Antennen), befürchten wir eine zunehmende und damit hohe Belastung für Ebnet.

Kontakt: Gabi Dierdorf Tel. 701285


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