Jubiläum
Das Ehepaar Gerti und Reinhold Blum wagte vor 25 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit mit dem „urigen Lebensmittelmarkt an der Ecke Schlesierstraße / Alemannenstraße“. Trotz der Nähe zu größeren Supermärkten haben sie es geschafft, einen treuen Kundenstamm zu erhalten, was sicher auf ihre freundliche, zugewandte Art und die Bereitschaft, immer wieder neue Wege zu gehen, zurückzuführen ist.
Von Anfang an war es ihnen wichtig, dass ein gemischtes Angebot mit Bioqualität, regionalen Anbietern und auch ausgefallenen Produkten besteht. So bieten sie z.B. Linsen von der Schwäbischen Alb, Räucherlachs aus der Dreisamtäler Lachsmanufaktur und Fleisch- und Wurstwaren mit dem Blick auf das Tierwohl an. Sie sind immer offen für Wünsche und Anregungen der Kund*innen. Eine Besonderheit ist auch der Lieferservice für nur 5 € im Bereich Littenweiler, Waldsee und Ebnet, der besonders für ältere Menschen ein tolles Angebot darstellt.
Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum und wünschen dem Ehepaar Blum für die Zukunft viel Gesundheit, Ausdauer und Freude an ihrer Arbeit.
weitere Infos: www.frisch-und-fein.com
Überwältigendes Ergebnis bei der Kommunalwahl am 9. Juni
Seit dreißig Jahren ist Forum Ebnet im Ortschaftsrat als überparteiliche Fraktion vertreten. Das überwältigende Ergebnis bei der Kommunalwahl am 9. Juni zeigt uns, dass die Ebneter*innen unsere Politik unterstützen und anerkennen.
In den letzten fünf Jahren konnten etliche Ziele, für die wir uns ausdauernd einsetzten, erreicht werden, beispielsweise der Erweiterungsbau der Grundschule und die Vergabe der Erbpachtgrundstücke auf dem ehemaligen Sportplatz unter sozialen und familienfreundlichen Aspekten. Und noch in diesem Jahr ...
beginnt der Bau von 24 geförderten familiengerechten Mietwohnungen (mit einer Sozialbindungsfrist von 25 Jahren) durch die Freiburger Stadtbau im Neubaugebiet Hornbühl-Ost. Auch der Wunsch vieler Jugendlicher nach einer frei zugänglichen Sportfläche wurde bereits realisiert.
Noch nicht umgesetzt werden konnte die Umgestaltung der Schwarzwaldstraße. Wir werden dies aber nicht aus den Augen verlieren. Politik benötigt immer wieder Geduld und Ausdauer, um Ziele zu erreichen.
Wir werden die Themen unseres Wahlprogrammes im Blick haben und engagiert daran arbeiten, die besten Lösungen für unser Gemeinwesen zu finden und unsere Ziele umzusetzen, und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit den alten und neuen Kolleg*innen aller Fraktionen im Ortschaftsrat.
50 Jahre Eingemeindung
Anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Eingemeindung Ebnets fand auf den Tag genau 50 Jahre später eine ganz besondere Ortschaftsrats-Sitzung statt:
Ortsvorsteherin Beate Schramm begrüßte in der Dreisamhalle weit über 100 interessierte Ebneter Bürger*innen sowie Vertreter der Ebneter Vereine und Institutionen. Eingeladen waren auch alle ehemalige Ebneter Ortschaftsräte, die Ortsvorsteher*innen aus den anderen 8 eingemeindeten Ortsteilen und die derzeitigen Freiburger Gemeinderäte sowie Oberbürgermeister Martin Horn.
In ihrer Ansprache würdigte Beate Schramm die Vorteile, die die Eingemeindung für Ebnet mit sich brachte, ließ aber auch nicht unerwähnt, dass es „wie in jeder Ehe" auch Reibungspunkte gebe und ...
unerfüllte Wünsche, wie zum Beispiel die energetische Sanierung des Ebneter Rathauses. Dass Ebnet – wie alle eingemeindeten Ortschaften – einen eigenen Ortschaftsrat hat, beschrieb sie als "gelebte und erlebte Demokratie auf Ebene der Bürgerschaft und damit der beste Weg zu einer guten, mehrheitlich getragenen Ortsentwicklung!"
Sie hob die Bedeutung des großen ehrenamtlichen Engagements in den über 20 Ebneter Institutionen und Vereinen hervor und würdigte darüber hinaus mit großer Anerkennung und Dankbarkeit Ebnets Verwaltungsleiterin Ulrike Schwörer, die seit 30 Jahren nicht nur überaus kompetent sondern auch mit großer menschlicher Wärme für die Belange der Ebneter Bürger*innen da ist. Lang anhaltender Applaus aus dem Publikum zeigte die große Wertschätzung, die Ulrike Schwörer in Ebnet genießt!
OB Martin Horn, der mit seiner Familie ein häufiger Gast auf Ebnets Spielplatz war, würdigte die gute Partnerschaft und hob die städtischen Investitionen in Ebnet hervor, wie z.B. den kürzlich fertiggestellten Anbau der Feyel-Grundschule.
Auch wenn man einem Geburtstagskind häufig wünsche "bleib so, wie du bist", sei das Leben voller Veränderungen und so verändere sich auch Ebnet - außer der Ebneter Schloss-Mauer, wie er mit einem Augenzwinkern vermerkte.
Den enormen ehrenamtlichen Beitrag der Menschen in Ebnet hob auch der Oberbürgermeister hervor und unterstrich die Bedeutung der Freiburger Ortschaftsräte als "lokale DNA", die naturgemäß in Ebnet eine andere sei als z.B. in Munzingen. Vom Ebneter Kultursommer über das neueröffnete Cafe, die Sportvereine, die freiwillige Feuerwehr, den Gemischten Chor, den Kirchenchor und die Salamander kam er schließlich auch noch auf Ebnets kulturhistorische Bedeutung zu sprechen, die es mit der Hochzeit von Mozarts Schwiegereltern in Ebnet erlangt habe... Passend dazu überreichte er für Ortschaftsrat und Ortsverwaltung je eine Packung Mozartkugeln und – dem an Bänken nicht armen Ebnet – zunächst die Miniaturausgabe einer Jubiläumsbank, über deren Aufstellungsort der Ortschaftsrat in einer seiner kommenden Sitzungen entscheiden wird. Zum Ende seiner Rede würdigte OB Martin Horn auch Bernhard Sänger für 44 Jahre Engagement in der Kommunalpolitik.
Stellvertretend für Fritz Kaiser, der als früherer Gemeinderat und Ebneter Ortschaftsrat der ersten Stunde als Redner geladen war, aber kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, übernahm Gundolf Fleischer die Aufgabe, als Zeitzeuge aus der Zeit rund um die Eingemeindung zu berichten. Favorisiert wurde seinerzeit eigentlich ein Zusammenschluss mit weiteren Dreisamtalgemeinden, der sich aber nicht realisieren ließ.
Hervorragend bewirtet gab es im Anschluss an die Ortschaftsratssitzung ein stimmungsvolles Beisammensein mit Musik und Deko (Prilblumen!) aus den 70iger Jahren und Zeit für viele Gespräche und Erinnerungen. Auf der Bühne wurde die einzigartige Fotosammlung von Erich Wickersheim zur Ortgeschichte von Ebnet gezeigt, über die wir in einer der kommenden Ausgaben noch berichten werden.
Bericht: Ulrike Eberius
Neues Angebot in Ebnet
Der RSV „Wanderlust“ Ebnet e. V. wurde 1922 gegründet, hat sehr erfolgreiche Radsportler hervorgebracht und große Radsportveranstaltungen organisiert (www.rsv-ebnet.de). Zuletzt richtete sich der Verein vor allem an ambitionierte Radsportler.

In den letzten Jahren erfuhren aber der noch recht junge Mountainbike Freiburg e.V. und der SV Kirchzarten einen Boom im Bereich des Kindertrainings. Immer mehr verlagerte sich das Mountainbiken auch zu Kindern im Grundschulalter, auch seitens der Fahrradindustrie. Für Grundschul-Kinder aus Ebnet stellt jedoch die Entfernung zu diesen Vereinen ein Hindernis dar – ältere Kinder können die Distanz zu den etablierten, großen Vereinen viel einfacher und oft auch allein zurücklegen. Der RSV Ebnet möchte deshalb ausdrücklich nicht in Konkurrenz mit dem SVK und dem MTB FR treten, sondern vor allem den Grundschulkindern ein Angebot bieten.

So entstand die Idee, das Neue mit dem Alten zu verbinden, das Mountainbiken für Kids im Grundschulalter also im vorhandenen, traditionsreichen RSV Ebnet auszuprobieren. Es wurden Kontakte zu regionalen Profis im Bereich Kinder-Mountainbiketraining aufgebaut und dem Vereinsvorstand ein Konzept vorgestellt, das dieser dann z. T. organisatorisch sowie mit einem angemessenen Budget unterstützte. Die MTB-Abteilung für Kinder war geschaffen.

Relativ schnell fanden sich dann sehr sportliche und freundliche Trainer aus Ebnet, die mit viel Begeisterung und Feingefühl beim ersten Schnuppertag mit 14 Kindern auf den Hexenwald-Trails in Kirchzarten einen für alle Seiten erfüllenden Vormittag verbringen konnten. Der Vorteil für die Eltern: der Treffpunkt ist an der Dreisamhalle, sodass der Weg bis zur Sport-Betreuung kurz ist. In Gruppen mit je zwei Trainern wird dann zu den Trails gefahren und dort – je nach Können und Motivation – das Fahren im groben Gelände und am Steilhang ebenso geübt wie das Fahren auf dem Pumptrack und das Springen.

Die aktuellen Termine für die Schnuppertage sind innerhalb weniger Tage nach Bekanntgabe nahezu ausgebucht gewesen. Die Nachfrage ist also da, und das Angebot wird angenommen. Über die Sommerferien wird sich entscheiden, in welcher Form das Kursangebot langfristig angeboten werden kann. Ob wöchentlich kurze Einheiten nach der Schule oder gelegentlich am Wochenende für einen Vormittag, hängt auch von den Zeitfenstern der ehrenamtlichen Trainer ab.
Wer sich vorstellen kann, mal als Trainer oder Trainerin zu schnuppern, kann sich sehr gerne beim Verein melden: www.rsv-ebnet.de/kontakt-mtb/
Bericht: Robert Krauthausen
Natur im Dreisamtal
Am 8 Juni 2024 organisierte das Forum Ebnet einen Kräuterspaziergang im Dreisamtal. Wildpflanzen, von denen alle Kulturpflanzen nach Veredelungen und Neuzüchtungen abstammen, bieten viel mehr Vitamine und Mineralien als eine Kulturpflanze. Sprich: Eine Handvoll Wildkräuter bringt mehr für die körperliche Gesundheit als ein ganze Salatschüssel Grünes.
Tapfere Kräuterinteressierte marschierten bei trockenem und zunächst freundlichem Wetter von der Anna-Kapelle Richtung Osten (die ersten Regentropfen fielen erst auf dem Heimweg). Bei der Anna-Kapelle, bequem auf den Sitzbänken platziert, begann eine Einführung, wo, warum, wieso – Kräuter?

Erste gepflückte Pflanzen bekamen ihre Vorstellung (Giersch, Löwenzahn, Rotklee, Stinkender Storchenschnabel). Keine zehn Schritte weiter Richtung Sportplatz: Große Klette, Beifuß und die Karde stellen sich vor. Eine wunderschöne große Klette, an ihr lässt sich auch Bio-Technologie erklären (der Klettverschluss, gelernt von den arg anhänglichen Klettsamen). Beifuß, auch ein großes Gewächs und reichlich auf brach liegenden Flächen und Wegrändern anzutreffen – früher ein wichtiges heimisches Gewürz nach dem Genuss eines fetten Gänsebratens, fördert die Verdauung. Eingesetzt werden kann es auch bei Bratkartoffeln, um dem Fettgebratenen ein wenig Substanz zu bieten. Getrocknet eignet sich das Gewürz auch gut für die Winterbüchse... Daneben wächst auch die große Karde. Früher wichtig zum Aufrauen bei der Wollverarbeitung, ist die Karde nicht nur ein Heilgewächs, von dem auch die zarten Blätter gegessen werden können, sie bietet sogar Wasser in ihrer Blatt-Gabelung an (überwiegend durstige Kleintiere, aber auch Menschen in der Not tranken von ihr Wasser). Von Klette und Karde werden naturheilkundlich eher die Wurzeln eingesetzt.

Entlang des Sportplatzes in südöstliche Richtung, zeigten sich auf Schritt und Tritt neue Pflanzen und warteten auf ihre Erklärung, genau wie entlang des Zauns der Badenova durch das FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat, ein besonderes Schutzgebiet, in unserem Fall das Wasserschutzgebiet Ebnet). Überall harren wunderschöne Wildkräuter auf ihre Entdeckung.

Nach zwei Stunden war der Kreis geschlossen, und über die Reste der ehemaligen B 31 ging es zurück zur Anna-Kapelle, wo saftiges italienisches Brot, mit Joghurtbutter und selbst gesammelten Wildkräutern belegt, verspeist wurde... Fehlt nur noch eine Quelle bei der Anna-Kapelle, um den Durst zu löschen. Doch da gibt es ja das italienische Restaurant Dreisamtalblick, wohin gleich einige entschwanden, um sich dort ein köstliches Mittagsmahl einzuverleiben.
Bericht: Gerlinde Kurzbach
Jahrestreffen der ARGE Ebneter Ortsbild
Im Mai trafen sich Mitglieder und Interessierte der Arbeitsgemeinschaft Ebneter Ortsbild (ARGE) zu ihrem jährlichen Treffen. Die Veranstaltung bot die Gelegenheit, sich über aktuelle Projekte zu informieren und sich auszutauschen. Im Mittelpunkt standen die beiden ARGE-Großprojekte:
Mit viel Engagement und der Hilfe von Ziegen hält die ARGE den Galgenberg offen, um die dort vorhandenen wertvollen Biotope zu schützen und den einzigartigen Blick ins Dreisamtal zu bewahren.
Ein lebendiger Foto-Rückblick zeigte die Tier- und Pflanzenwelt des Galgenbergs und die breite Beteiligung vieler engagierter Menschen beim Versorgen der Ziegen, beim Zaunbau und bei der Landschaftspflege.
Wussten Sie, dass es auf Ebneter Gemarkung über 50 Sitzbänke gibt? Seit vielen Jahren kümmert sich die ARGE um deren Pflege und Instandsetzung.
Auch in diesem Jahr werden die Ebneter Bänke inspiziert, schadhaftes Holz ausgetauscht und die Oberflächen neu gestrichen.
Haben Sie Lust, bei den Landschaftspflege-Einsätzen am Galgenberg, beim Streichen der Bänke oder beim Bauerngartenprojekt im Pfarrgarten mitzuhelfen? Die ARGE freut sich über tatkräftige Helferinnen und Helfer! Interessierte können sich bei Ulrike Eberius (info@multimedia-atelier.de) oder Fridolin Werne (FR-60226) melden.
Zur Deckung der privat getragenen Futter- und Tierarztkosten sowie der Kosten für Traktor, Häcksler, Motorsägen und Freischneider sind Spenden sehr willkommen:
Spendenkonto:
Ulrike Eberius
IBAN DE22680501010001551455
Betreff: Ziegen-Projekt
Ihre Unterstützung hilft, die rein ehrenamtliche Arbeit der ARGE Ebneter Ortsbild fortzuführen und die Schönheit des Galgenbergs zu bewahren.
„Ich hätte nie gedacht, wie vielfältig das Programm ist“. – „Wir konnten nicht ahnen, wie hochklassig die Konzerte sind“. – „Ich wusste gar nicht, dass der EKuSo so viele hoch motivierte Künstlerinnen und Künstler nach Ebnet locken kann“.
Solche und ähnliche Äußerungen waren zu hören, nachdem die Tore des Schlosses Ebnet nun bereits zum 19. Mal für den EKuSo geöffnet wurden. Dank der Eigentümerfamilie v. Gayling/van Manen konnte der EKuSo in der Zeit vom 6. Juni bis 13. Juli 2024 mit insgesamt 27 Veranstaltungen überwiegend in der Kulturscheune durchgeführt werden, eine Örtlichkeit, die von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern und vom Publikum als perfekt geeignet, sehr stimmungsvoll und einmalig bezeichnet wurde.
Von Sternstunden der Klassik über Pop, Jazz, Brass, Klezmer- und Balkanmusik bis zu Comedy, Minnesang, Lesungen, Diskussionsveranstaltungen und Chorkonzerten war die Palette in diesem Jahr besonders breit und bunt. Über die Musikhochschule Freiburg – Dank an Professor Sischka – und die freundliche Vermittlung von Caroline von Gayling erhielten hochbegabte Talente aus dem Bereich der klassischen Musik die Gelegenheit, sich vor Publikum zu präsentieren – ein Hochgenuss!
Weitere Höhepunkte waren das a-cappella-Konzert mit dem Chor Orfeon de Granada in der Ebneter Kirche St. Hilarius und das Chor- und Orchesterkonzert „Antonio Vivaldi“ mit verschiedenen Interpreten aus Granada und Freiburg in der Hl. Dreifaltigkeitskirche, mit großem Engagement federführend organisiert von Rainer Pachner.
Und wer hätte gedacht, dass ein Kant-Vortrag mit Lesung zur 300-Jahr-Feier des Philosophen so spannend, lehrreich und unterhaltsam dargeboten werden kann?!
Den stimmungsvollen Abschluss des Festivals bildeten die Musikvereine Ebnet und Kappel mit ihrem vielseitigen und sehr emotionalen Sommerkonzert.
Nach den Veranstaltungen nutzten viele Gäste sowie die Verantwortlichen und Helferinnen des EKuSo gerne die Möglichkeit, bei einem Getränk an der Bar über das Erlebte zu plaudern. Nicht wenige Ebneter Bürgerinnen und Bürger lernten sich hier kennen oder konnten ihre Bekanntschaft vertiefen.
Zunehmend wird der EKuSo zu einem kulturellen Treffpunkt mit Alleinstellungsmerkmal über die Grenzen von Ebnet hinaus wahrgenommen. Ohne den unermüdlichen Einsatz von Vorstand und Mitgliedschaft wäre die Veranstaltung nicht denkbar. Herzlichen Dank dafür!
Bericht: Friedrich Stüber
Mit einem Stimmenanteil von über 50 Prozent ist Forum Ebnet klar bestätigt worden und konnte sogar Stimmanteile hinzugewinnen.
Amtliches Endergebnis

Wir bedanken uns für das große Vertrauen in unsere Kandidat*innen und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den Ortschaftsrät*innen von FWPE und CDU.



Jedes Jahr findet in Ebnet am 26. Mai am Kreuz auf dem Galgenberg das Gebet für den Frieden statt. Dafür wurde die Fläche auch in diesem Jahr gemeinschaftlich von der ARGE Ebneter Ortsbild und dem Gemeindeteam St. Hilarius gemäht und für den Gottesdienst vorbereitet.
Die Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt im Haus 197 sucht Fahrräder für ein Projekt im Juli mit jungen geflüchteten Frauen, die sich ein Fahrrad reparieren und Fahrrad fahren lernen wollen. Hierfür werden noch Jugend- und Frauenfahrräder gesucht! Wer also noch ein ungenutztes Rad bei sich herumstehen hat, das nicht mehr gebraucht wird: in diesem Projekt wäre es hochwillkommen!
Kontakt und Infos:
datscharemontage@haus197.de
https://haus197.de/fahrradwerkstatt/
Susanne Netzer
Wir – das sind 50 Erwachsene und fast ebenso viele Kinder, die seit Sommer 2022 nach und nach in den neu errichteten Häusern auf dem ehemaligen Sportplatz neben der Dreisamhalle leben. Die meisten von uns kommen aus Freiburg und Umgebung (bzw. sind nach dem Studium hier hängengeblieben) oder stammen aus Baden-Württemberg. Beruflich gesehen sind wir eine bunte Nachbarschaft, so bunt wie die Fassaden unserer Häuser. Viele soziale Berufe sind darunter: Lehrerinnen, Pädagoginnen, Erzieherinnen, Altenpflegerinnen, aber auch
Mitarbeiter*innen in Bauwesen und Banken, im öffentlichen und im Sicherheitsdienst, Juristen, Profisportler, Informatiker, Software-Ingenieure und -berater, Architekten, Betriebswirte/Manager*innen sowie einige Student*innen und Rentner*innen. Die Erwachsenen sind zwischen Ende 20 und Anfang 80, die Kinder und Jugendlichen sind zwischen neugeboren und 21 Jahre alt – die Kleineren besuchen mehrheitlich die hiesigen Kindergärten/Kitas und die Feyel-Schule, sie werden eine ganze Weile das Ortsleben von Ebnet, vor allem südlich der Schwarzwaldstraße, beleben. Die Älteren konnten überwiegend in ihren Schulen in der Stadt verbleiben.
Unsere Motive, nach Ebnet zu ziehen, waren so vielfältig wie wir alle es als Menschen sind. Die jungen kinderreichen Familien hatten meist Platznot in ihren ehemaligen Wohnungen und haben sich daher vor allem für das Bau-Modell (Erbpacht-Angebot der Stadt Freiburg) entschieden – per Los wurden sie zuletzt ausgewählt. Manche wollten auch bewusst im Freiburger Osten leben. Manche zog es in die Nähe von Familie und Freunden, uns alle zog es in die Natur! Ausschlaggebend waren dann die gute Verkehrsanbindung an die Innenstadt (inklusive Nacht-Taxi!), das breit gefächerte Angebot in Kinderbetreuung, Schule, Sportstätten sowie der hohe Freizeitwert. Eines haben wir alle – Groß und Klein, von Nah und Fern – gemeinsam: Wir sind superglücklich, hier zu sein!
Schätzen gelernt haben wir inzwischen die kinderfreundliche Nachbarschaft, die den Kleinen Raum zu Selbständigkeit gibt und den Eltern eine gewisse Gelassenheit erlaubt. Schätzen gelernt haben wir den noch partiell dörflichen Charakter Ebnets mit seinen Bauernhöfen, der Ruhe und der guten Luft, den kurzen Wegen und nicht zuletzt der Dreisam vor unseren Haustüren, auch den Bücherbus, den Markt in Littenweiler wie den Weihnachtsmarkt auf dem Schlossgelände, das gelebte Brauchtum, die Angebote des Ebneter Kultursommers und – unseren netten Postboten, Herrn Stiefvater!
In den kommenden Wochen wird nun das vorläufig letzte Haus am Salamanderweg fertiggestellt, zieht die letzte junge Familie dort ein. Nun hoffen wir, dass auch das umliegende Gelände noch so angelegt wird, dass es für Nachbarn, Besucher und für uns selbst einladender und nicht mehr so provisorisch aussieht.
Beate Schramm
Der Bebauungsplan zum Baugebiet „Alter Sportplatz“ wurde bereits im März 2009 beschlossen. Bis zur Umsetzung des ersten Bauvorhabens vergingen dann jedoch noch 10 Jahre, denn zunächst mussten die Voraussetzungen für den Umzug des SV Ebnet geschaffen und die neuen Sportanlagen fertiggestellt werden. Da das Gelände sich abgesehen vom südlichen Bereich, der bereits an einen Bauträger verkauft war, vollständig im Besitz der Stadt Freiburg befand, sah Forum Ebnet die Chance auf eine Vermarktung unter Berücksichtigung von sozialen und gemeinwesenorientierten Aspekten. Der Forum-Antrag ...
... zur Tagesordnung des Ortschaftsrates mit Bitte um Aussprache und einen Beschluss, dieses Anliegen an die zuständigen städtischen Institutionen weiterzuleiten, wurde im Sommer 2017 mehrheitlich angenommen. Auch wenn es dann wieder einige Zeit dauerte: Im März 2020 legte die Stadt ein Vermarktungskonzept vor, das soziale Aspekte und insbesondere ein Sonderprogramm familienfreundliches Wohnen enthielt. Darüber, dass unser Antrag Berücksichtigung fand, sind wir sehr froh. Jetzt hoffen wir, dass die für geförderten Mietwohnungsbau vorgesehene nördliche Fläche zeitnah entsprechend überplant und bebaut wird.
Ulrike Eberius



Am 24. Februar fand der traditionelle Frühjahrs-Einsatz der ARGE Ebneter Ortsbild statt. Die stark in die Höhe gewachsenen Gehölze auf der Böschung zwischen Weg und Kreuz wurden wie früher üblich auf den Stock gesetzt, sodass sie neue Triebe und Blüten bilden können und gleichzeitig wieder genügend Licht für die wärmeliebenden Eidechsen auf den Boden kommt.
Außerdem wurden zahlreiche Robinien-Triebe entfernt, die schnell zu undurchdringlichen Dickichten werden und einheimische Pflanzen verdrängen, die als Nahrungsgrundlage für viele Tiere eine wichtige Rolle spielen.
Noch vor wenigen Jahrzehnten war der Galgenberg sehr viel offener als heute und stellte ein wunderschönes Mosaik aus Wiesen, Steinriegeln, Hecken und Streuobstwiesen dar, an das sich viele Ebneter*innen noch erinnern können.
Die Erhaltung und Wiederherstellung dieser ökologisch wertvollen Landschaft und des wunderbaren Blicks vom sogenannten Ziegenbänkle ins Dreisamtal ist Ziel des von der ARGE ins Leben gerufenen Ebneter Ziegen-Projekts, das auf der Website www.ziegen-netz.de ausführlich dargestellt wird.
Wer bei unseren Pflege-Einsätzen mitmachen möchte, kann sich direkt an uns wenden, wir freuen uns über tatkräftige Mithilfe! Bei Interesse einfach melden bei: Ulrike Eberius (info@multimedia-atelier.de), Walter Jautz, FR-6965794, Fridolin Werne FR-60226 und Guido Büssemeier, FR-384 506 22
Auch Spenden zur Deckung der rein privat getragenen Futter- und Tierarztkosten sowie der Kosten für Traktor, Häcksler, Motorsägen und Freischneider sind sehr willkommen! (Via www.ziegen-netz.de)
Daniela Siegel
Endlich ist es soweit! Am 5. April 2024 öffneten das Café Lilou und der neue Automatensupermarkt Twenty47 auf dem ehemaligen Tankstellengrundstück der Familie Blattmann im Ortskern von Ebnet ihre Türen und laden dazu ein, das Genießen und Einkaufen neu zu erleben.
Das Café Lilou wird seine Gäste mit einer außergewöhnlichen, von der französischen Küche inspirierten Frühstücksauswahl begeistern, die durch ausgewählte Kaffeespezialitäten und hausgemachte Limonaden ergänzt wird. Das Sortiment des Cafés ist vielfältig. Angeboten werden belegte Brötchen sowie Patisserie in all ihren Farben und Formen: Kuchen, Torten, Tartelettes und Macarons – wer Süßes liebt, kommt hier nicht zu kurz. Außerdem wird es leckeres Eis aus der Eismanufaktur in Freiburg geben. Abgerundet wird das Angebot durch leckere Mittagssnacks und der schönen Terrasse, auf der man abends gemütlich ein Gläschen Wein trinken kann.
Mit einem innovativen Rund-um-die-Uhr-Öffnungskonzept an 365 Tagen im Jahr und einem breiten Sortiment an Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs, gestaltet der Automatensupermarkt das Einkaufen einfach und unkompliziert. Der Automatensupermarkt Twenty47 legt großen Wert auf Vielfalt und Qualität. Beim Sortiment erwartet die Kundinnen und Kunden ein attraktiver Mix aus beliebten regionalen Produkten und internationalen Top-Sellern, welche nahezu täglich frisch aufgefüllt werden. Entdecken auch Sie das neue Einkaufskonzept in Freiburg-Ebnet und erleben Sie die Zukunft des Einkaufens oder genießen Sie leckere Köstlichkeiten im Café Lilou. Die Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch.
Annette Nau
Vor nunmehr 20 Jahren wurde die Vision einer kleinen, mutigen Gruppe von Angehörigen und Pflegenden wahr, einen Wohnraum für Menschen mit demenziellen Veränderungen zu schaffen, der ihnen ermöglicht, ihren Lebensabend in Würde und angemessen begleitet zu verbringen. Am 1.3.2004 zog die erste Bewohnerin in die Wohngemeinschaft „Zum Hirschen“ in Freiburg-Ebnet ein.
Seither durfte der ein Jahr zuvor gegründete Verein LABYRINTH e.V. viele BewohnerInnen begleiten – in der Hirschen-WG sowie in der drei Jahre später in Betrieb genommenen Birkenhof-WG in Kirchzarten-Burg.
Allen Widrigkeiten zum Trotz, die bei solch einem Unternehmen nicht ausbleiben – zuletzt dem 2023 verabschiedeten Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz, das ambulant betreute Pflege-WGs finanziell schlechter stellt als eine Betreuung im Pflegeheim –, steht der Verein bis heute für eine zutiefst von Humanität und menschlicher Wärme geprägten Betreuung von Menschen, deren Erkrankung zu existentiellen Zumutungen und Herausforderungen führt.
Und das muss gefeiert werden: Am 1.3. fand in der Rainhof Scheune in Kirchzarten-Burg eine Benefizlesung der vielfach preisgekrönten Autorin Annette Pehnt statt. Unter dem Motto „Lebensstriche: Ein Abend über das, was bleibt“ las sie eigens für diesen Anlass zusammengestellte Texte aus ihrem Gesamtwerk. Am 11.4. gibt die Hot-Jazz-Band REDHOUSE HOT SIX ein Benefizkonzert ab 19.30 Uhr, ebenfalls in der Rainhof Scheune. Alle Interessierten und Freunde des Vereins sind herzlich dazu eingeladen!
Wer an einem WG-Zimmer für eine(n) Angehörige(n) oder an ehrenamtlicher Mitarbeit interessiert ist, kann die folgenden Kontaktdaten nutzen:
Telefon: 0151 59093579
E-Mail: info@labyrinth-freiburg.de
www.labyrinth-freiburg.de
Oder kommen Sie unverbindlich zu unseren erweiterten Fraktionssitzungen.
0761 / 69 61 24
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